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Wasserstaubsauger Ratgeber

Worauf beim Kauf achten? Redaktion Wasserstaubsauger Ratgeber · Stand

Staubsauger für Allergiker: worauf es beim Kauf ankommt

Inhalt 6 Abschnitte

Kurz gesagt: Beim Staubsauger empfiehlt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) Menschen mit Hausstaubmilbenallergie, auf einen Feinstaubfilter (HEPA-Filter) zu achten und ihn regelmäßig zu erneuern. Wichtiger als das Gerät ist laut DAAB die Sanierung des Bettes. Ob ein Nasssauger mit Wasserfilter darüber hinaus Vorteile bietet, belegen die allergologischen Quellen nicht – das ist eine Angabe der Hersteller.

Was Allergiker beim Staubsaugen wissen sollten

Der Auslöser der Hausstaubmilbenallergie steckt vor allem im Kot der Milben. Er zerfällt zu feinem Staub, der durch Bewegung von Textilien und durch Luftzug aufgewirbelt wird und in die Atemluft gelangt. Beim Staubsaugen selbst steigt die Milbenkonzentration in der Luft an. Der Allergieinformationsdienst rät deshalb:

  • Das Staubsaugen sollte möglichst jemand ohne Milbenallergie übernehmen.
  • Wer selbst betroffen ist und saugt, sollte einen Mundschutz tragen.
  • Saugen allein reicht nicht aus, um Milben aus Teppichen zu entfernen.

Glatte Böden wie Fliesen, Laminat oder Parkett sind für Allergiker günstiger als Teppichböden. Der DAAB empfiehlt, Teppichböden mehrmals wöchentlich zu saugen und glatte Böden ein- bis zweimal wöchentlich nebelfeucht zu wischen.

Worauf es beim Gerät ankommt

  • HEPA-Filter: Der DAAB nennt spezielle Feinstaubfilter (HEPA-Filter) als ein Merkmal, auf das Allergiker bei Staubsaugern achten sollten. HEPA steht für „high efficiency particulate air filter“; solche Filter halten kleinste Schwebteilchen zurück.
  • Filterwechsel: Der Filter muss regelmäßig erneuert werden. Wie oft, steht in der Anleitung des Herstellers.
  • Herstellerangaben lesen: Ob ein Gerät einen HEPA-Filter hat und wie die Luft durch ihn geführt wird, steht in den Angaben des Herstellers.

Nasssauger und Wasserfilter: was die Hersteller angeben

Nasssauger mit Wasserfilter leiten die angesaugte Luft durch ein Wasserbad. Die Hersteller geben an, dass Staub dabei im Wasser gebunden wird und nicht über einen Beutel entsorgt werden muss. Der DAAB empfiehlt, bei Staubsaugern auf einen HEPA-Filter zu achten; ob ein Nasssauger einen hat, nennen die Herstellerangaben. Einen Nachweis, dass Wasserfiltersauger Allergiebeschwerden stärker senken als Staubsauger mit HEPA-Filter, nennen die hier verwendeten Quellen nicht.

Zur Reinigung von Wasserbehälter und Filter nach dem Saugen siehe die Anleitung des Herstellers.

Was neben dem Staubsauger wichtiger ist

Die wichtigste Maßnahme bei Hausstaubmilbenallergie ist laut DAAB die Sanierung des Bettes: allergendichte Matratzenbezüge (Encasings) und Bettzeug, das regelmäßig bei mindestens 60 °C gewaschen wird. Bei diagnostizierter Milbenallergie bezahlen die Kassen die Bezüge laut Allergieinformationsdienst meist; zur reinen Vorbeugung, bevor eine Allergie besteht, empfiehlt die dort zitierte Leitlinie sie als einzige Maßnahme dagegen nicht. Dazu kommen gut gelüftete, trockene Räume und möglichst wenige Staubfänger wie offene Bücherregale, viele Kissen oder Stofftiere. Eine völlig staub- und milbenfreie Wohnung lässt sich nicht herstellen.

Bei anhaltenden Beschwerden gehört die Behandlung in ärztliche Hand – ein Staubsauger ersetzt sie nicht.

Fazit

Der DAAB empfiehlt, bei Staubsaugern auf einen HEPA-Filter zu achten und ihn regelmäßig zu erneuern; saugen sollte möglichst nicht die allergische Person selbst. Ein Nasssauger mit Wasserfilter kann eine Wahl sein, wenn er zusätzlich einen HEPA-Filter hat; die Vorteile des Wasserbads selbst sind eine Angabe der Hersteller.

Quellen

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Mehr dazu

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